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Imaging Radar Laboranlage
In Kooperation mit der Technischen Universität Ilmenau, FG Elektronische Meßtechnik, wurde eine Imaging-Radar-Anlage aufgebaut, die sehr flexibel und universell einsetzbar ist. Die Anlage besteht aus folgenden Komponenten:
Die Anlage arbeitet als Stepped-Frequency-Radar (Netzwerkanalysator). Dadurch lassen sich sehr genaue Untersuchungen durchführen, es wird jedoch eine große Meßzeit benötigt. Da das System aber vollautomatisch betrieben werden kann, sind die langen Meßzeiten im Labor belanglos. Die Anlage verfügt über zwei unabhängige Antennenschlitten. Damit kann sowohl ein Zeilenarray als auch ein synthetisches Array simuliert werden. Jede Antenne kann elektronisch gesteuert um 90° gedreht werden, womit auch mit unterschiedlichen Polarisationen gemessen werden kann. Neben der Möglichkeit, unterschiedliche Raster zu programmieren können auch beliebige Bahnkurven für die Antennen über eine ASCII-Datei vorgegeben werden, um diese dann vollautomatisch abzufahren. Durch die hohe absolute Positionsauflösung von 0,5 mm kann das System theoretisch für Testfrequenzen bis etwa 20 GHz (Wellenlänge von ca. 5 mm in Beton) eingesetzt werden. In den folgenden Bildern wird ein erster Eindruck von der Imaging-Radar-Anlage vermittel: |
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